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14.03.2009, Küchenbrand in Klein Nordende

Datum: Sonnabend, 14. März 2009, 15.53 Uhr

Einsatzort: Klein Nordende, Bürgermeister-Diercks-Straße
Einsatz: FEUER, f2, Küchenbrand

Eingesetzte Kräfte: FF Seester (3 Fahrzeuge, 25 Kräfte), FF Klein Nordende (3 Fahrzeuge, 35 Kräfte), KFV Pinneberg (Schlauchwagen), Rettungsdienst (1 RTW, 2 Kräfte), Polizei
Einsatzleiter: OBM Florian Schinckel (Stellvertr. Wehrführer FF Klein Nordende)


Klein Nordende - Am Sonnabend Nachmittag gegen 15.40 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Klein Nordende mit dem Alarmstichwort "f2 - Feuer, mittel" zu einem Küchenbrand im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses an der Bürgermeister-Diercks-Straße gerufen. Bereits auf der Anfahrt wurde gegen 15.50 Uhr die Alarmstufe auf "f3 - Feuer, groß" erhöht, woraufhin für die Feuerwehr Klein Nordende Vollalarm gegeben wurde. Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte ein Feuerschein im Bereich der Küche festgestellt werden. Das gesamte Gebäude war bereits stark verqualmt. Das Vorgehen der Angriffstrupps wurde darüber hinaus durch eine starke Hitzeentwicklung bis ins Dachgeschoss sowie die verwinkelte Bauweise des Gebäudes erschwert, glücklicherweise sollten sich jedoch nach Aussage der Nachbarn keine Personen mehr im Gebäude aufhalten. Aufgrund der voraussichtlich benötigten, erhöhten Anzahl an Atemschutzgeräteträgern und der Tatsache, dass durch eine mehrtägige Ausfahrt der Jugendfeuerwehr mehrere als Betreuer mitgereiste, aktive Kameraden nicht zur Verfügung standen, ließ Einsatzleiter Florian Schinckel, stellv. Wehrführer der FF Klein Nordende, kurz darauf auch die Kameraden der Feuerwehr Seester zur nachbarschaftlichen Löschhilfe nachalarmieren. Zu diesem Zeitpunkt drang bereits dichter Rauch zwischen den Dachpfannen aus dem Dach heraus und unter der Traufe des Daches, so dass noch nicht abzusehen war, wie weit sich das Feuer bereits ausgedehnt hatte.


Bereits auf der Anfahrt, drei Minuten nach Alarmierung, rüsteten sich zwei Kameraden mit schwerem Atemschutz aus. Vor Ort unterstützten 2 Trupps (= 4 Mann) der Seesteraner Brandbekämpfer die Klein Nordender Einsatzkräfte bei den Nachlöscharbeiten, der Suche nach Brandnestern in dem verrauchten Gebäude sowie bei der Beseitigung des Brandgutes aus den betroffenen Räumen. Weitere Trupps standen in Bereitstellung. Das Feuer selbst konnte in relativ kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden, während der Nachlöscharbeiten kam auch ein Hochdrucklüfter zum Einsatz.


In der Spitze wurde das Feuer mit 3 Strahlrohren bekämpft, wobei sieben Trupps unter schwerem Atemschutz zum Einsatz kamen und weitere in Bereitschaft standen. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden. Nach Angaben der Polizeidirekttion Segeberg kann eine fahrlässige Brandstiftung zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.
Der Schlauchtransportwagen des Kreisfeuerwehrverbandes brachte neue Atemluftflaschen zur Feuerwache Klein Nordende, so dass die Fahrzeuge unmittelbar nach Einsatzende wieder bestückt und einsatzbereit gemeldet werden konnten. Während des gesamten Einsatzes stand eine Rettungswagen-Besatzung zur Absicherung der eingesetzten Kräfte in Bereitstellung.

 

 

Foto: Sebastian Kimstädt (Uetersener Nachrichten)
Foto: Sebastian Kimstädt (Uetersener Nachrichten)
Foto: Sebastian Kimstädt (Uetersener Nachrichten)
Foto: Sebastian Kimstädt (Uetersener Nachrichten)