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Bundesweiter Warntag am 10. September 2026

05.09.2026

Der Bundesweite Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Er findet in der Regel jährlich am zweiten Donnerstag im September statt.

Dieses Jahr ist dies der 10. September 2026. Ab 11:00 Uhr wird eine Probewarnung verschickt. Gegen 11:45 Uhr erfolgt eine Entwarnung.

 

Was passiert am bundesweiten Warntag?

Der Bundesweite Warntag dient der Erprobung der Warnsysteme. Das Auslösen der Warnkanäle lädt aber auch ein, sich über die Warnung der Bevölkerung zu informieren. Am Bundesweiten Warntag wird ab 11:00 Uhr eine Probewarnung in Form eines Warntextes an alle am Modularen Warnsystem (kurz: MoWaS) des Bundes angeschlossene Warnmultiplikatoren (zum Beispiel Rundfunksender und App-Server) geschickt. Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung zeitversetzt an Warnkanäle wie Fernseher, Radios und Smartphones. Dort können Sie die Warnung dann lesen und/oder hören. Parallel können auf Ebene der Länder, in den teilnehmenden Landkreisen und Kommunen, verfügbare kommunale Warnkanäle ausgelöst (zum Beispiel Lautsprecherwagen oder Sirenen) werden.

Gegen 11:45 Uhr erfolgt eine Entwarnung über die Warnkanäle und Endgeräte, über welche zuvor die Warnung versendet wurde.

 

Wie wird in der Gemeinde Seester gewarnt?

Im Rahmen des bundesweiten Warntags werden in Seester um 11:00 Uhr (Alarm) und 11:45 Uhr (Entwarnung) die Sirenen heulen. Der Alarm (Signal „Warnung der Bevölkerung“) ist ein stetig auf- und abschwellender Heulton von 1 Minute Länge. Die Entwarnung erfolgt durch ein einmaliges, langes Aufheulen der Sirene von 1 Minute Länge.

 

Die Sirenen in Seester befinden sich an den Standorten Kurzenmoor 18, Klein Sonnendeich 1, Dorfstraße 43 (Grundschule) sowie Seesteraudeich 92 und sollen in naher Zukunft durch moderne Geräte mit Batteriepufferspeicher ersetzt werden.

 

Weiterhin werden Warnungen über die Mobiltelefone versendet. Über CellBroadcast (bei älteren Mobilgeräten evtl. nicht möglich) sowie über die gängigen Smartphone-Apps NINA und KatWarn.

 

Im realen Schadensfall (nicht am Warntag!) können zudem Lautsprecherdurchsagen sowie Infos im Internet, TV und Radio hinzu kommen sowie, wo vorhanden, auch Warnungen auf digitalen Werbetafeln, Anzeigetafeln des ÖPNV usw.

 

Vor welchen Gefahren kann im Realfall gewarnt werden?

Sirenen, Smartphone-Apps, die Medien und Anzeigetafeln können immer dann eine Warnung ausgeben wenn es gilt, eine größere Anzahl an Menschen oder Menschen in einem größeren Gebiet aufgrund einer akuten Gefahrensituation zu warnen. Dies können beispielsweise sein:

  • Sturmflut, Hochwasser und Überschwemmung

  • Atomare, biologische und chemische Unfälle und Störfälle (in einem Werk, beim Transport, ...)

  • Rauchentwicklung (aufgrund eines größeren Brandes)

  • Starkes Unwetter

  • Militärische oder terroristische Angriffe

  • ...

 

Weitere Informationen: