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03./04.06.2011, Diverse Einsätze

Am Wochenende 03./04.06.2011 wurde die Freiwillige Feuerwehr Seester zu diversen Einsätzen gerufen.

Über das Himmelfahrts-Wochenende fand auf dem Sportplatz an der Grundschule in Seester das sogenannte "Internationale Timm-Jugendfußballturnier" statt, an dem 30 Jugendmannschaften aus dem In- und Ausland teilnahmen.
An beiden Tagen waren jeweils einige Kameraden in den Morgestunden vor Turnierbeginn vor Ort, um den Bereich Dorfstraße/Schulsteig während der Anreise der Mannschaften verkehrstechnisch abzusichern und auf die Freihaltung der Rettungswege zu achten.

Am Sonnabend wurde des weiteren das DRK Seestermühe/Seester durch drei Feuerwehr-Sanitäter unterstützt. Aufgrund der warmen Witterung wurde mit einem erhöhten Aufwand an Hilfeleistungen gerechnet. Während des gesamten Tages leisteten die Kameraden der Feuerwehr und des DRK gemeinsam bei kleineren Blessuren Hilfe.

 


Darüber hinaus kam es an diesem Wochenende auch zu zwei größeren Einsätzen:

 

Datum: Freitag, 03. Juni 2011, 21:28 Uhr

Einsatzort: Seester, Finkenburg (L109)
Einsatz: TH Y (Technische Hilfeleistung, Menschenleben in Gefahr)

Eingesetzte Kräfte: FF Seester (3 Fahrzeuge, 25 Kräfte), Rettungsdienst (1 RTW, 2 Kräfte), Polizei (4 Fahrzeuge, 8 Kräfte, 1 Diensthund), Bundespolizei (1 RTH mit Wärmebildkamera)
Einsatzleitung: Hermann Stieler, Wehrführer FF Seester

Seester. Ein aus Richtung Heidgraben kommender Fahrer eines Cabriolets hatte am Freitagabend gegen 21.30 Uhr in einer Rechtskurve auf der Straße Finkenburg die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war mit hoher Geschwindigkeit rund 100 Meter durch einen Graben gefahren. Dabei streifte er mehrere Bäume, stieß frontal gegen eine Erle mit einem Stammumfang von 20 Zentimeter und entwurzelte diese. Der Fahrer verließ anschließend sein Fahrzeug und entfernte sich über die angrenzenden Wiesen und Felder vom Unfallort. Augenzeugen, die den Unfallhergang beobachteten hatten, alarmierten unverzüglich die Rettungskräfte. Für die Freiwillige Feuerwehr Seester gab es Vollalarm. Bereits nach wenigen Minuten waren neben den Seesteraner Blauröcken mit 3 Fahrzeugen und 30 Kameradinnen und Kameraden auch 4 Streifenwagen der Polizei sowie ein Rettungswagen vor Ort. Gemeinsam durchsuchten die Einsatzkräfte die Feldmark zwischen den Straßen Finkenburg, Kurzenmoor, Altendeichsweg und Landern, da Augenzeugen den Fluchtweg des mutmaßlichen Unfallfahrers genau beschreiben konnten. Besonders schwierig erwiesen sich bei der Suche die bereits hoch bewachsenen Raps- und Getreidefelder sowie die einsetzende Dunkelheit, so dass zwischenzeitlich eine Wärmebildkamera angefordert wurde, die jedoch nicht mehr zum Einsatz kommen sollte.. Nach rund einer dreiviertel Stunde wurde der flüchtige Fahrer durch die Feuerwehr gefunden und nach einer Erstversorgung durch die ausgebildeten Feuerwehrsanitäter an den Rettungsdienst übergeben. Diese brachten den Unfallverursacher zu weiteren Untersuchungen in das Klinikum nach Elmshorn. Anschließend unterstützte die Feuerwehr die Polizei und den Abschleppdienst bei der Bergung des total beschädigten Cabriolets. Die Straße Finkenburg blieb während der gesamten Einsatzdauer voll gesperrt. Gegen ca. 23 Uhr konnten alle Einsatzkräfte wieder abrücken.
(Text: Frank Hinrichs, Pressessprecher FF Seester)


Seester/Moorrege/Wedel: (ots) - Im Kreis Pinneberg hat es bei drei Verkehrsunfällen an diesem Wochenende vier leicht Verletzte gegeben, darunter eine Mutter mit ihren zwei Kindern. Ein 25-Jähriger flüchtet einem schweren Unfall über ein Feld und wird von der Polizei aufgespürt und eingeholt. Eine 20-Jährige ist in Wedel betrunken gegen ein parkendes Fahrzeug gefahren. Der Gesamtsachschaden allein dieser drei Unfälle wird auf rund 30 Tausend Euro geschätzt.
Am Freitagabend gegen 21.30 Uhr kam der Fahrer eines Peugeots nach links von der Straße Finkenburg ab. Er war in Richtung Seester unterwegs und dies mit sehr hoher Geschwindigkeit, so der derzeitige Ermittlungsstand. Beim Durchfahren einer lang gezogenen Rechtskurve kurz vor dem Ortseingang geriet er in den Graben. Darin fahrend, kollidierte der Wagen über eine Strecke von zirka 75 Metern mit insgesamt drei Bäumen. Gegen den letzten stieß der Wagen frontal und die Fahrt war zu Ende. Der Fahrer verließ daraufhin das schwer beschädigte Fahrzeug und flüchtete zu Fuß in ein Feld. Dort suchte ihn die Polizei gemeinsam mit der Feuerwehr. Noch vor Eintreffen der angeforderten Wärmebildkamera konnte der Flüchtige nach rund 25 Minuten aufgespürt und nach Verfolgung zu Fuß durch Beamte des Elmshorner Polizeireviers festgenommen werden. Der Festgenommene, nach dem derzeitigen Ermittlungsstand ein 25-Jähriger, der in Tornesch gemeldet ist, hatte äußerlich keine sichtbaren Verletzungen. Er machte aber einen stark verwirrten Eindruck, möglicherweise stand er unter Schock. Er kam daher vorsorglich in ein Krankenhaus. Dort wurde dem Beschuldigten Blut entnommen. Es wird nun geprüft, ob Alkohol und/oder Drogen im Spiel waren. An dem Wagen entstand ein Schaden von zirka 20 Tausend Euro. Der Wagen wurde abgeschleppt.
(Text: Pressemitteilung Polizeidirektion Bad Segeberg)

 

 

 

Datum: Sonnabend, 04. Juni 2011, 11:21 Uhr

Einsatzort: Seestermühe, Zum Krückausperrwerk
Einsatz: FEU G (Feuer, größer Standard)

Eingesetzte Kräfte: FF Seester (3 Fahrzeuge, 25 Kräfte), FF Seestermühe (2 Fahrzeuge, 30 Kräfte), KFV Pinneberg (KBM, Pressesprecher, Schlauchwagen), DLRG Elmshorn (1 Fahrzeug, 3 Kräfte), Rettungsdienst RKiSH, Polizei
Einsatzleitung: Michael Brocks (Wehrführer FF Seestermühe)

 

Seestermühe - Am Sonnabend ist in den Mittagsstunden ein Schafstall in unmittelbarer Nähe des Krückausperrwerks abgebrannt. Eine Person wurde verletzt. Die Brandursache und die Schadenshöhe sind noch unklar.
Als die 60 Kräfte der freiwilligen Feuerwehren Seestermühe und Seester die Einsatzstelle wenigen Minuten nach der Alarmierung um 11.21 Uhr erreichten, stand das etwa 15 mal 25 Meter große Gebäude bereits in Vollbrand. "Die Flammen schlugen aus allen Ritzen heraus", sagte Einsatzleiter Michael Brocks, Wehrführer der FF Seestermühe. Innerhalb weniger Minuten brannten die Holzwände weg und das Eternitdach platzte auf, so dass schließlich nur noch das Holzständerwerk stehen blieb. Die Feuerwehr musste sich aufgrund der fortgeschrittenen Brandentwicklung, teilw unter schwerem Atemschutz, darauf beschränken, ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Der Stall selbst war nicht zu retten gewesen. In dem Gebäude verbrannten Strohvorräte und landwirtschaftliche Gerätschaften; darunter waren zwei Traktoren, ein Miststreuer und eine Rundballenpresse. Ein Bagger half beim Einreißen des Gebäudes, um alle Brandnester zu löschen.
Die Wasserversorgung wurde ausschließlich von der Krückau aus aufgebaut. Die Wehren saugten das Wasser mit zwei Tragkraftspritzen aus dem Hafenbecken der Wassersport- und Yachthafenvereinigung Krückaumündung (WYK) und legten über etwa 250 Meter drei B-Leitungen zur Einsatzstelle. Die Nachlöscharbeiten dauerten mehrere Stunden an.
Der Besitzer des Stalls war Zeuge des Brandes gewesen. Er wurde aufgrund von Kreislaufproblemen vom Rettungsdienst behandelt und ins Krankenhaus eingeliefert. Bereits vor dem hauptamtlichen Rettungsdienst waren Kräfte der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Elmshorn, die in Kollmar an der Elbe Wachdienst versehen, zur rettungsdienstlichen Versorgung an die Einsatzstelle gekommen.
(Text: Pressemitteilung KFV Pinneberg)

 

 

Einsatz "Personensuche nach Verkehrsunfall", Finkenburg



Einsatz "Brennt Schafstall", Seestermühe
Einsatz "Brennt Schafstall", Seestermühe
Einsatz "Brennt Schafstall", Seestermühe
Einsatz "Brennt Schafstall", Seestermühe
Einsatz "Brennt Schafstall", Seestermühe