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Feuerwehr Seester beschäftigt sich mit E-Mobility

26.02.2019

40 Stunden Aus- und Fortbildung muss jeder ausgebildete, aktive Feuerwehrmann im Jahr mindestens leisten. Dabei geht es nicht nur darum, die vorhandene Ausrüstung sicher zu beherrschen, sondern immer wieder auch mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten und sich auf neue Einsatzszenarien vorzubereiten.

 

So stand beim gestrigen Dienstabend das Thema "Elektrofahrzeuge" auf dem Programm. Denn auch auf den Straßen in und um Seester fahren zunehmend Pkw mit Elektro- oder Hybridantrieb und im Laufe des vergangenen Jahres wurde zudem unmittelbar vor dem Feuerwehrhaus eine Elektro-Tankstelle aufgebaut.

 

Als Ausbilder und Dozent konnten wir Aike Müller aus Klein Offenseth-Sparrieshoop gewinnen. Gekonnt erläuterte der in einem rund 45-minütigen Vortrag den Aufbau von Fahrzeugen mit Elektromotoren verschiedener Hersteller und ging hierbei besonders auf die Probleme ein, die für die Feuerwehr an verunfallten oder brennenden E-Fahrzeugen durch die verbauten Lithium-Ionen-Akkus entstehen.


Im Anschluss konnte in der Fahrzeughalle ein Elektroauto vom Typ "Tesla Model S" genauer unter die Lupe genommen werden. Für die Einsatzkräfte besonders wichtig: Wie erkenne ich im Einsatz ein Fahrzeug mit Elektroantrieb, wo sind die Akkus verbaut und wie bzw. wo kann ich den Hochvoltkreis des Fahrzeugs unterbrechen?

 

An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an Aike Müller für die Unterstützung!

 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Feuerwehr Seester beschäftigt sich mit E-Mobility