Rauchmelder
retten Leben!
In der Bundesrepublik Deutschland fallen jährlich 800 Menschen dem Feuer
zum Opfer. Die häufigste Todesursache hierbei sind nicht Verbrennungen,
sondern Vergiftungen durch Brandrauch.
Die meisten Brände entstehen nachts, während Sie schlafen. Rauchgeruch
wird Sie nicht wecken, da der Geruchssinn im Schlaf abgeschaltet ist.
Rauchgase führen deshalb in wenigen Sekunden zur Bewustlosigkeit und in
wenigen Minuten zum Tod.
Ein Rauchmelder kann deshalb Leben retten - darüber sollten Sie einmal
nachdenken! Er weckt Sie mit einem lauten Warnton aus Ihren tiefsten Träumen.
Das verschafft Ihnen die nötige Zeit, um sich und Ihre Familie zu retten.
In vielen Ländern der Erde ist er bereits für den privaten Haushalt
vorgeschrieben.
Ein foto-elektronischer Rauchmelder kostet nicht viel. Hochwertige und sichere
Geräte sind batteriebetrieben und der notwendige Batteriewechsel wird gemeldet.
Die Funktionsfähigkeit des Rauchmelders lässt sich per Knopfdruck
testen.
Rauchmelder sind klein und fallen an der Zimmerdecke montiert kaum auf, zumal diese mittlerweile sogar in Holz- oder Metallnachbildung erhältlich sind.
Wo sollten
Rauchmelder montiert werden?
Als Grundregel gilt: Der Rauchmelder sollte in einem zentzral gelegenen Raum
wie z. B. dem Flur angebracht werden. Dadurch werden die schlafenden Menschen
auf einen Brand im Wohnzimmer oder in der Küche schnell aufmerksam. In
einem Haus sollte pro Stockwerk mindestens ein Rauchmelder installiert sein,
das Motieren eines Rauchnmelders in einem Kinderzimmer ist besonders zu empfehlen.
Batteriebetriebene Rauchmelder werden einfach durch zwei Schrauben befestigt
und erfordern keinen größeren Aufwand oder besonderes handwerkliches
Geschick.
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Feuerlöscher
Oftmals lassen sich kleine Feuer und Entstehungsbrände mit einem einfachen
Feuerlöscher ersticken, bevor es zu einem größeren Schaden kommt.
Es empfiehlt sich immer, einen Feuerlöscher in der Nähe zu haben,
dies gilt sowohl für den privaten Haushalt, als auch für das Auto
oder beispielsweise einem Campingwagen. In Betrieben sind Feuerlöscher
entsprechend der Brandlast zwingend vorgeschrieben.
Feuerlöscher könne Sie in verschiedenen Größen zu einem
relativ geringen Preis im Fachhandel beziehen. Beachten Sie bitte beim Kauf
eines Feuerlöschers, für welche Art von Bränden dieser gedacht
ist. Man unterscheidet in folgenden Brandklassen:
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Brände
fester Stoffe, hauptsächlich organischer Natur, mit Glutbildung
z. B. Holz, Papier, Stroh, Kohle, Textilien, Autoreifen |
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Brände
von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen
z. B. Benzin, Öle, Harze, Teer, Wachse, Alkohole, Kunststoffe, Fette (seit 01/2005 Brandklasse F) |
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Brände
von Gasen
z. B. Methan, Propan, Wasserstoff, Acetylen, Stadtgas |
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Brände
von Metallen
z. B. Aluminium, Magnesium, Natrium, Lithium, Kalium |
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Brände
von Fetten (seit 01/2005) z. B. in Frittier- und Fettbackgeräten, Kücheneinrichtungen und -geräten |
| Der Vollständigkeit halber weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass die ehemalige Brandklasse "E" für Elektrobrände ersatzlos gestrichen wurde, denn Strom brennt nicht, sondern immer nur die Stoffe von elektrischen Anlagen. | |
Wenn Sie beispielsweise einen mit Wasser befüllten Feuerlöscher (nur
für Brandklasse A geeignet) verwenden, um einen Fett-Brand zu löschen,
kann dies verheerende Folgen haben. Beachten Sie deshalb gerade bei Ihnen fremden
Geräten die Kennzeichnung der Brandklasse, beispielsweise in einem öffentlichen
Gebäude oder Ihrer Firma wenn Sie einmal einen Feuerlöscher benutzen
müssen.
Gerade in Betrieben empfiehlt sich oft eine Schulung der Angestellten im Umgang
mit den vorhandenen Löschgeräten (nicht nur Feuerlöscher). Sprechen
Sie bei Interesse bitte Ihre örtliche Feuerwehr an.
| Beachten Sie bitte unbedingt die Gebrauchsanweisung, die auf jedem Feuerlöscher abgedruckt ist, da es je nach Hersteller in der Handhabung Unterschiede gibt. Machen Sie sich mit dem Umgang des Feuerlöschers vertraut, bevor etwas passiert - ist es erst einmal zu einem Brand gekommen, werden Sie dafür keine Zeit mehr haben. Erkundigigen Sie sich, wo sich in Ihrer Nähe (beispielsweise am Arbeitsplatz) der nächste Feuerlöscher befindet. Diese Standorte erkenne Sie in öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln an nebenstehendem Symbol. |
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Wie lösche
ich richtig mit einem Feuerlöscher? - Hierbei sind folgende Regeln zu befolgen:
Das Feuer mit dem Wind angreifen
Flächenbrände von vorne
und unten ablöschen
Tropf- und Fließbrände
von oben bekämpfen
Wenn möglich, das Feuer mit
mehreren Personen und Feuerlöschern gleichzeitig angreifen
Löschen Sie mit kurzen Stößen, da der Inhalt eines Löschers
nur für wenige Sekunden reicht.
An der Brandstelle auf Wiederdurchzündung
achten
--- wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob der Brand wirklich ganz
abgelöscht ist, rufen Sie in jedem Falle die Feuerwehr an! ---
Gebrauchte Feuerlöscher sofort
wieder auffüllen lassen - auch wenn diese nicht ganz entleert sind
Wenn Sie einen Feuerlöscher besitzen, denken Sie bitte auch daran, ihn
regelmäßig durch eine Fachfirma warten zu lassen. Die Normung der
Feuerlöscher sieht eine Prüfung alle zwei Jahre vor. Nur so lässt
sich die Funktionssicherheit sicherstellen. Diese Regelung gilt für Aufladelöscher,
bei denen sich das Treibgas in einem eigenen Behälter befindet und erst
bei Auslösung in den Löschmitteltank
strömt. Bei Dauerdrucklöschern, bei denen sich das Treibgas und das
Löschmittel in einem einzigen Behälter befinden, ist zusätzlich
alle 10 Jahre eine Prüfung durch Sachverständige (z. B. TÜV)
durchzuführen.
Küchenbrände
Nicht selten sind es Dunstabzugshauben, die in der Küche ein Feuer verursachen.
Wenn Sie folgende Punkte beachten, minimieren Sie das Risiko, dass in Ihrem
Haushalt einmal etwas passiert.
Denken Sie daran, das Fleece in Ihrer Dunstabzugshaube regelmäßig
zu kontrollieren und ggf. auszutauschen. Fette und andere brennbare Stoffe reichern
sich mit der Zeit in diesem an und verursachen oft Feuer.
Lassen
Sie niemals brennbare Gegenstände wie beispielsweise Topflappen oder Handtücher
auf der Herdplatte liegen - auch wenn Sie der Meinung sind, dass diese ausgeschaltet
ist.
Weisen Sie Ihre Kinder auf die Gefahren
eines Herdes und anderer Haushaltsgegenstände wie beispielsweise der Toaster
hin und sichern Sie diese Gegenstände, sodass sie von Kindern nicht mehr
angestellt werden können.
Lassen Sie besonders Bratpfannen niemals unbeaufsichtigt. Fett kann sich bei
Überhitzung nur allzu leicht entzünden.
Beachten Sie
bitte, dass brennendes Fett niemals mit Wasser gelöscht werden darf,
da es sonst zu einer explosionsartigen Ausweitung des Feuers kommt (siehe Bilder
bei der Brandschutzerziehung). Am einfachsten löschen Sie solche Brände,
indem Sie das Feuer durch Aufsetzen eines Topfdeckels ersticken. Nehmen
Sie in diesem Falle den Deckel nicht sofort wieder herunter, sondern warten
Sie einige Minuten ab, bis sich das Fett abgekühlt hat, da es sonst
zu einer erneuten Durchzündung kommen kann.
Sollte sich das Feuer ausweiten, verlassen Sie bitte sofort die Küche
und rufen Sie die Feuerwehr an. Viele in der Kücheneinrichtung verarbeitete
Materialien setzen hochgiftige Dämpfe frei, sodass dann nur noch
unter Atemschutz gelöscht werden kann.
Fahrzeugbrände
Rund 40 000 mal im Jahr kommt es in Deutschland zu einem Fahrzeugbrand. Die
meisten davon während der Fahrt. Der Fahrer eines PKWs ist dann oft mit
der Situation völlig überfordert, wenn dunkler Qualm unter der Motorhaube
aufsteigt.
Das wichtigste ist erst einmal, Ruhe zu bewahren! Es vergehen Minuten, bevor sich ein solcher Entstehungsbrand zu einem Vollbrand des Wagens ausgedehnt hat. Es bleibt also meist genug Zeit, noch selbst Löschversuche zu unternehmen. Mit einem Fahrzeugfeuerlöscher, den es bereits ab ca. 25 - 30 Euro im Handel zu kaufen gibt, lässt sich oft vieles retten und der Brand ersticken, bevor er sich ausbreiten kann.
Keine Angst - Explosionen wie sie im Film täglich zu sehen sind, kommen in der Realität nicht vor, im ungünstigsten Falle kann lediglich Kraftstoff explosionsartig verbrennen. Platzende Autoreifen verursachen zwar einen lauten Knall, eine Gefahr geht von ihnen aber in der Regel nicht aus.
Lenken Sie Ihr Fahrzeug an den Straßenrand und halten Sie sich hier von z. B. Tankstellen oder Tank-LKWs fern. Schalten Sie die Zündung aus und die Warnblinkanlage an. Wenn möglich entriegeln Sie die Motorhaube und verlassen Sie dann das Auto. Bis zu 10 Minuten kann es bei einem Fahrzeug dauern, bis das Feuer auf den Fahrgastraum übergreift.
Öffnen
Sie die Motorhaube -achten Sie hier aber auf die Verbrennungsgefahr- und unternehmen
Sie ihre Löschversuche. Stellen Sie sich nicht in den Rauch -beim Verbrennen
von Gummi und Kunststoffen im Motorraum entstehen giftige Gase- sondern löschen
Sie von der Seite aus mit dem Wind durch kurze, gezielte Stöße, denn
die Löschdauer eines 1-Kilo-Löschers beträgt nur wenige Sekunden.
Wenn sich die Motorhaube nicht öffnen lässt, können Sie versuchen,
den Brand von der Bodenseite her oder durch den Kühlergrill hindurch zu
löschen.
Informieren Sie in jedem Falle die Feuerwehr über den Notruf 112, dies können z. B. während Ihrer Löschversuche helfende Passanten oder Verkehrsteilnehmer übernehmen, für den Fall, dass sich das Feuer dennoch ausbreitet und um letzte kleine Brandnester abzulöschen.
Sicheres Grillen
So mach eine Grillparty endet mit einem Unglück, weil leichtsinnig mit
offenem Feuer umgegangen wurde. Falscher Umgang mit Brennstoffen kann schnell
lebensgefährlich werden.
Beachten Sie
deshalb bereits im Vorwege folgende Tipps:
Stellen Sie den Grill immer auf einen festen
Untergrund.
Halten Sie geeignetes Löschmittel bereit,
z. B. einen Eimer Wasser oder etwas Sand.
Achten Sie auf ausreichenden Abstand zu
brennbaren Dingen wie eine Holzgartenlaube, ein Zelt oder ein Holzfußboden.
Lassen Sie den Grill niemals unbeaufsichtigt.
Sorgen Sie dafür, dass keine Kinder
im Grillbereich spielen.
Entzünden Sie die Holzkohle niemals
mit Benzin oder Spiritus, die Wirkung dieser Mittel wird nur allzu leicht unterschätzt.
Oft kommt es zu einer explosionsartigen Ausbreitung des
Feuers durch sich bildende Dampfwolken, welches zu schwerwiegenden Verbrennungen
führen kann.
Schüttet man Benzin oder Spiritus gar auf bereits glühende Kohle,
kann es zu einer Rückzündung kommen, so dass die Flasche explodiert
und eine 5 - 10 Meter lange Flamme die Folge ist.
Um ein Entflammen Ihrer Kleidung zu vermeiden, verwenden Sie geeignete Grillhandschuhe
und eine lange Grillzange.
Überprüfen Sie als erstes die Anschlüsse,
wenn Sie mit einem Gasgrill grillen und setzen Sie die Gasflaschen nicht der
Hitze des Grills aus.
Grillen bei starkem Wind sollten Sie unterlassen,
denn er fördert den Funkenflug und kann ggf. die Gasflamme löschen,
so dass dieses unbemerkt austreten kann.
Verwenden Sie Fettauffangschalen, da auf
die Glut tropfendes Fett sich entzünden kann.
Entsorgen Sie die restliche Grillkohle und
Asche erst, wenn diese völlig ausgekühlt ist und entsorgen Sie diese
niemals in einem Pappkarton oder einem anderen brennbaren Behälter.
Sollte doch
einmal etwas passieren, ...
versuchen Sie den Brand mit den bereitgestellten
Löschmitteln unter Kontrolle zu bringen und
rufen Sie ggf. die Feuerwehr über den
Notruf an.
Brennt die Kleidung am Körper, löschen
Sie diese mit Hilfe einer Wolldecke, mit Wasser oder durch Wälzen auf dem
Boden.
Kühlen Sie Brandverletzungen sofort
und über einen längeren Zeitraum mit Wasser und decken Sie diese anschließend
möglichst keimfrei ab.
Rufen Sie bei größeren Verletzungen sofort den Notarzt, bei Kindern
muss dieser bereits bei einer Brandverletzung in der Größe eines
Euro-Stückes hinzugezogen werden.
Verwenden Sie hierbei niemals "Hausmittel" wie Mehl.
Jahreswechsel mit Feuerwerk
Die letzten Stunden eines jeden alten und die ersten Stunden eines jeden neuen
Jahres feiern die Menschen mit Böllern und Feuerwerk. Für die Feuerwehr
bedeutet der Jahreswechsel jedes Mal viel Arbeit, gehen die Schäden, die
in dieser Zeit passieren, zahlenmäßig bundesweit in die Tausende.
Viele dieser Unfälle und Brände geschehen durch falsche Gefahreneinschätzung,
Übermut und unsachgemäßen Umgang mit den Feuerwerkskörpern.
Beachten Sie
für einen sicheren Jahreswechsel bitte folgende Hinweise:
Halten Sie Ihre Türen und Fenster geschlossen.
Beachten Sie die örtlich erlassenen
Abbrennvorschriften insbesondere in der Nähe von reetgedeckten Gebäuden,
wie sie in der Marsch noch sehr häufig vorkommen. Der Sicherheitsabstand
beträgt hier mindestens 200 Meter zu den Häusern.
Beachten Sie die Einhaltung der gesetzlich
erlaubten Abbrennzeiten (31.12., 18.00 Uhr - 01.01., 1.00 Uhr).
Weisen Sie Ihre Kinder auf die Gefahren
der pyrotechnischen Gegenstände hin.
Lesen und beachten Sie in jedem Falle die
auf den Verpackungen der Feuerwerksköper angebrachten Gebrauchsanweisungen.
Starten Sie Raketen nur aus standsicheren
Flaschen, die möglichst in einem Getränkekasten stehen sollten, senkrecht
nach oben.
Werfen Sie Raketen und Böller nicht
auf Gebäude, Fahrzeuge, in Türen, Fenster oder Zwischenräume
und schon gar nicht auf Menschen oder Tiere.
Tischfeuerwerk entzünden Sie nur auf
nicht brennbaren Unterlagen, z. B. einen Teller oder einer Metallplatte.
Lassen Sie auch "harmlose" Gegenstände
wie Wunderkerzen von Kindern nur im Freien verwenden.
Zünden Sie Versager, also nicht explodierte Böller und Raketen nicht
erneut an, es sei denn, diese verfügen über eine gesonderte zweite
Zündschnur (ist bei Batteriefeuerwerk meist der Fall). Lassen Sie die Versager
mindestens 5 Minuten liegen und entsorgen Sie sie dann in einem mit Wasser gefüllten
Eimer.
Wenn sich trotz aller Vorsicht doch einmal ein Unfall oder Brand ereignen sollte, zögern Sie nicht, umgehend Hilfe über den Notruf anzufordern.
Was tun bei Sturmfluten?
Die Sturmfluten der vergangenen Jahre haben uns gezeigt, dass das Ausmaß
der Naturgewalten nicht abzuschätzen ist und dass es keinen absoluten Schutz
gegen diese gibt.
Zwar wird die Möglichkeit einer Überschwemmung im Kreis Pinneberg
aufgrund des guten Deichzustandes und der nach dem Deichbruch 1976, der die
Haseldorfer Marsch überflutete, gebauten Sperrwerke und Pumpen an Krückau-
und Pinnaumündung als sehr gering eingeschätzt, doch sollte man immer
auf den Fall der Fälle vorbereitet sein.
Der Kreis Pinneberg hat hier vor einiger Zeit ein Merkblatt herausgegeben, dessen
Inhalt nachfolgend wiedergegeben ist.
Was ist
bei der Aufforderung zur Räumung zu beachten und welche Vorbereitungen
sind zu treffen?
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1.
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Zum verlassen
akut gefährdeter Bereiche wird durch Rundfunk und Fernsehen, evtl.
auch durch Lautsprecherdurchsagen, aufgerufen. Schalten Sie daher bei angekündigten
schweren Sturmfluten oder bei durch Sirenen ausgelöstem Heulton von
einer Minute Dauer Ihr Radio (z. B. NDR 2 oder RSH) oder Fernsehgerät
ein. Sie sollten ein batteriebetriebenes Radio bereithalten. Informieren Sie auch Ihre ausländischen Mitbürger! |
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2.
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Stellen Sie Handgepäck bereit! Sie müssen sich dabei auf das Notwendigste beschränken, sollten aber Geld, Wertsachen, persönliche Dokumente, Wolldecke oder Schlafsack, Waschzeug, warme Bekleidung, wichtige Medikamente und Lebensmittel für ein bis zwei Tage nicht vergessen. |
Verlassen des Wohnortes
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3.
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Benutzen Sie zum verlassen Ihres Wohnortes Ihr eigenes Kraftfahrzeug und bemühen Sie sich um Unterkunft bei Verwandten oder Bekannten. |
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4.
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Benutzen Sie in Ihrem eigenen Interesse zum Verlassen des gefährdeten Gebietes nur die öffentlichen Verkehrswege (Für die Seestermüher Marsch beachten Sie bitte untenstehende Karte). |
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5.
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Können Sie Ihren Wohnort nicht mit einem Kraftfahrzeug verlassen, sollten Sie sich um Mitfahrgelegenheiten bemühen. Gegenseitige Hilfe sollte gerade im Notfall eine Selbstverständlichkeit sein. |
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6.
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Die besondere Situation verlangt äußerst diszipliniertes Verhalten auf den Straßen. Achten Sie bitte auf Verkehrshinweise und folgen Sie den Anordnungen der Polizei und Hilfsdienste! Vieh darf auf keinen Fall freigelassen und auf die Straße getrieben werden. |
Rettungsdienst/Notdienst
| Bettlägerige oder sonst hilfsbedürftige Personen sollten den Rettungsdienst anrufen (Notruf 112 oder Leitstelle West 04121/19222), der den Transport übernimmt, falls Nachbarn oder die Personen, die sie sonst betreuen, nicht helfen können. Blockieren Sie diese lebenswichtigen Anschlüsse nicht unnötig. |
Kann evtl.
frühzeitig das Verlassen bestimmter Gebiete empfohlen werden?
Der allgemeinen Aufforderung
zum Räumen bestimmter Orte oder Ortsteile kann, soweit es die Lage zuläßt,
eine frühe Empfehlung vorausgehen, bestimmte Bereiche vorsorglich zu verlassen.
Dieser Empfehlung sollten insbesondere Frauen und Kinder, sowie ältere
und kranke Menschen nachkommen.
Wer
sollte sonst noch Schutzvorkehrungen treffen?
Bei Deichbrüchen kann
auch Gefahr für die Menschen bestehen, die zwar nicht in unmittelbarer
Deichnähe, aber in den niedrigen Elbmarschen unseres Kreises leben. Diese
Bewohner sollten ebenfalls Schutzvorkehrungen treffen, insbesondere auch der
Personenkreis, der zum Verlassen seines Wohnsitzes trotz Aufforderung nicht
bereit sein wird.
Bei Überflutungen
gilt:
a) Suchen Sie Schutz in höher gelegenen
Stockwerken Ihres Hauses oder auf höher gelegenen Anwesen in unmittelbarer
Nachbarschaft.
b) Stellen Sie Handgepäck bereit (Geld,
Wertsachen, persönliche Dokumente, Wolldecke oder Schlafsack, Waschzeug,
warme Bekleidung, wichtige Medikamente und Lebensmittel für ca. 2 Tage).
Denken Sie auch an Trinkwasser, Taschenradio und Beleuchtungsmittel (z. B. Taschenlampe),
um sich Hilfsmannschaften gegenüber auch bei Dunkelheit bemerkbar zu machen.
Osterfeuer
- Tipps zur Sicherheit
Das Osterfeuer ist ein schöner, alter Brauch. Gerade in den letzten Jahren
ist die Zahl der privaten Osterfeuer im heimischen Garten enorm angestiegen.
Damit alles ohne Probleme abläuft und Sie ein paar schöne Stunden
verleben können, beachten Sie bitte unbedingt nachfolgende Tipps und Vorschriften.
Die Lage der Feuerstelle und die Windstärke müssen ein risikoloses
Abbrennen des Osterfeuers ermöglichen.
Die rechtzeitige Beteiligung der örtlichen
Feuerwehr, z. B. durch eine vorherige Besichtigung des Abbrennortes, bedeutet
die größtmögliche Sicherheit.
"Starthilfen" wie Benzin oder
Brennspiritus dürfen nicht verwendet werden.
Das Abbrennen des Osterfeuers sollte selbstverständlich
nicht in der Nähe von Hecken, Böschungen und einzeln stehenden Bäumen
und natürlich auch nicht in direkter Nähe zu einem Gebäude erfolgen.
Achten Sie auch bei längerer Trockenheit auf ausgedürrtes Gras.
Halten Sie Löschmittel bereit, für
den Fall, dass sich das Feuer trotz aller Vorsicht doch ausbreiten sollte.
Wenn Sie sich nicht in der Nähe eines
Festtelefones befinden, halten Sie ein Handy bereit, um ggf. den Rettungsdienst
oder die Feuerwehr rufen zu können.
Lassen Sie das Feuer niemals unbeaufsichtigt
- auch nicht für einen kurzen Moment.
Löschen Sie vor verlassen des Abbrennortes die Glutreste sorgfältig
ab, damit es nicht z. B. durch den Wind zu einem erneuten entfachen des Feuers
kommt.
Melden Sie Ihr Osterfeuer rechtzeitig
bei der zuständigen Behörde (für Seester das Amt Elmshorn-Land)
an. Sie erhalten hier entsprechende Auflagen. Die Behörde informiert Polizei,
Rettungsleitstelle und Feuerwehr, sodass die Möglichkeit eines Fehlalarmes
minimiert wird.
Sirenensignale
Sirenen hört man heute nur noch selten. In Seester alarmieren sie die Feuerwehrkameraden
nur noch bei Nachalarmierung bei größeren Schadenslagen. Doch der
Feueralarm ist nur ein Teil der Aufgaben, den die Sirenen zu erledigen haben.
So stellen sie ebenfalls ein wichtiges Instrument dar, den Bürger in einer
Gefahrensituation zu warnen, beispielsweise bei Umwelt- und Naturkatastrophen
oder im Kriegsfall.
Gerade an einem größeren Gewässer ist es daher wichtig, mit
den einzelnen Sirenensignalen vertraut zu sein.
| Rundfunk
einschalten - auf Durchsage achten 1 Minute Heulton |
... | |
| Feueralarm 1 Minute Dauerton zweimal unterbrochen |
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| Luftalarm 1 Minute Heulton (ergänzende Informationen durch Rundfunk) |
||
| ABC-Alarm 1 Minute Heulton zweimal unterbrochen nach 30 Sekunden Pause - Wiederholung |
||
| Entwarnung 1 Minute Dauerton |
Brandgefahren
in der Advents- und Weihnachtszeit
"Alle Jahre wieder, kommt das Christuskind..." - und oftmals leider
auch die Feuerwehr! Wegen ihrer stimmungsvollen Atmosphäre wird die Advents-
und Weihnachtszeit meist als schönste Jahreszeit bezeichnet. Unzählige
Kerzen werden aufgestellt und im Licht des Adventskranzes eine heiße Tasse
Tee in der festlich geschmückten Stube genossen, während es draußen
bitterkalt ist.
Doch muss gerade in dieser Zeit äußerste Vorsicht im Umgang mit Feuer
geboten werden, zumal Kerzenflammen Temperaturen von bis zu 750 °C entwickeln
und auch noch in zehn Zentimetern Entfernung Gegenstände bei einer Strahlungstemperatur
von 300 °C entzündet werden können. Damit Sie oder Ihr Hab und
Gut nicht zu Schaden kommen, beachten Sie bitte nachfolgende Tipps:
Bewahren Sie Streichhölzer, Feuerzeuge etc. an Stellen auf, die für
Kinder unzugänglich sind und lassen Sie ein Kind niemals unbeaufsichtigt
mit einer brennenden Kerze allein.
Kaufen Sie nur frisch gebundene Adventskränze
direkt vor dem ersten Advent. Diese stehen meist mehr als einen Monat in der
warmen Wohnung und stellen ausgetrocknet eine große Brandgefahr dar.
Beim Weihnachtsbaumkauf achten Sie ebenfalls
darauf, nur frisch geschlagene Bäume zu erstehen. Bewahren Sie diese bitte
bis zum Weihnachtsfest möglichst im Freien und nach Möglichkeit in
einem mit Wasser gefüllten Gefäß auf und stellen Sie ihn anschließend
in der Wohnung möglichst in einen Christbaumständer mit Wasserspeicher.
Stellen Sie Adventskranz und Weihnachtsbaum
nur auf feuerfeste Unterlagen und achten Sie darauf, dass genügend Abstand
zu brennbaren Dingen wie z.B. Vorhänge und Stoffbezüge eingehalten
wird.
Verwenden Sie nur nichtbrennbare Kerzenhalter.
Lassen Sie Kerzen niemals ganz herunter brennen und entzünden Sie sie nicht,
wenn das Grün merklich austrocknet.
Sofern Sie echte Kerzen am Baum verwenden,
achten Sie darauf, dass diese stets senkrecht und nicht zu nahe an einem Zweig
oder dem Baumschmuck stecken.
Halten Sie für den Notfall immer einen
Eimer Wasser im Zimmer bereit.
Löschen Sie beim Verlassen des Zimmers
in jedem Falle alle brennenden Kerzen.
Auch von elektrischen Lichtern kann eine
Gefahr ausgehen. Meist liegen die Lichterketten ein Jahr lang herum, ohne angerührt
zu werden. Oft halten Sie durch das wenige Nutzen viele Jahre lang. Wenn Sie
eine länger nicht genutzte Lichterkette heraussuchen, kontrollieren Sie
vor Inbetriebnahme bitte die Kabel und Anschlüsse. Wenn Sie einen Kabelbruch
feststellen, verwenden Sie diese Kette nicht mehr, da es zu einem Kurzschluss
kommen kann. Weiterhin müssen die Vorschriften des Herstellers genau beachtet
werden. Unsachgemäß angebrachte oder falsch bestückte Lichterketten
sind ebenfalls eine große Gefahrenquelle. Bereits bei der Auswahl von
Ersatzbirnen für Lichterketten werden Fehler gemacht. So sollten defekte
Birnen grundsätzlich nur durch solche mit der gleichen Wattstärke
ersetzt werden. Stärkere Birnen ziehen zuviel Energie mit der Folge,
dass sich die dünnen Stromkabel im Dauerbetrieb überhitzen und einen
Schwelbrand auslösen.
Sollte trotz aller Vorsicht
doch einmal etwas passieren und beispielsweise ein Adventskranz in Brand geraten,
zögern Sie nicht, den Notruf 112 zu wählen. Denn allzu leicht kann
aus einem kleinen Feuer in der Wohnung ein großes werden.
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Blaulicht
und Martinshorn - was tun? Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit
haben der ADAC Schleswig-Holstein, die Verkehrpolizeidirektion und der
Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein gemeinsam das Faltblatt zum
Thema "Blaulicht und Martinshorn - was tun?" entwickelt, welches
Sie sich durch Anklicken des nebenstehenden Buttons ansehen können
(Größe ca. 1,14 MB). |
| ... | Bitte beachten
Sie, dass Sie zum Ansehen des Faltblattes den kostenlosen Adobe Reader benötigen. |
| Sollten Sie die gedruckte Version des Faltblattes vorziehen, sprechen Sie uns bitte an, wir halten eine kleine Auflage vor. |