Pfingstzeltlager 2004

 

Einige Mitglieder der Jugendfeuerwehr und einige "Aktive" trafen sich bereits am Donnerstagabend, um das Zelt in Pinneberg aufzustellen. Als wir um ca. 20.00 Uhr auf dem Zeltplatz ankamen, standen schon viele der Zelte. Der Zeltaufbau ging sehr zügig voran, so dass wir dann auch Richtfest für das von der Stiftung der Kreissparkasse Südholstein kürzlich gestiftete neue Zelt feiern konnten. Wir hatten sogar einen Richtkranz.

Am Freitag trafen wir uns um 15:00 Uhr an der Wache, um mit 9 Mitgliedern und zwei Betreuern nach Pinneberg zu fahren. Dort stellten wir die neuen Feldbetten auf, und richteten uns langsam ein. Dann kam die Lagerleitung und teilte uns mit, dass ein Missverständnis vorläge, und wir mit dem gesamten Zelt umziehen müssen. Nach langem hin und her haben wir das Zelt ausgeräumt und umgestellt. Dann das Ganze wieder von vorne; Feldbetten rein und neu einrichten. Um 19:00 Uhr wurde dann das Zeltlager eröffnet. Hierzu haben wir uns alle auf dem Sportplatz eingefunden. Um 19:45 Uhr gab es dann Abendbrot. Für das Abwaschen hatte die Feuerwehr Pinneberg eine "Tolle Idee" sie hatte ein Spülmobil organisiert. Doch das Spülen von über 700 Tellern, Tassen und Besteck benötigt natürlich auch Zeit, und so waren die letzten nach 2 Stunden erst fertig. Um 23:00 Uhr ging es dann ins Bett. Die Nacht war unverschämt kalt. Um 2:00 Uhr wurden wir zum Nachtmarsch geweckt.
Auf dem 5 km langem Weg mussten wir verschiedene Aufgaben bewältigen wie z.B. das Herstellen der stabilen Seitenlage, Absetzen eines Notrufes, Baumarten bestimmen, mit Leinensäcken in Mülleimer treffen und eine Landkarte von Schleswig-Holstein ausfüllen. Dann ging es um ca. 4:00 Uhr zurück in die verdammt kalten Schlafsäcke.

Am Samstag wurden wir um 7:00 Uhr geweckt. Anziehen und frisch machen zum Frühstück. Um 9:00 Uhr fingen dann die Wettkämpfe für den Pinneberg-Pokal an. Es begann damit, dass wir Fragen beantworten mussten. Es waren sowohl feuerwehrtechnische Fragen als auch politische. Wenn wir jedoch falsch antworteten, konnten wir den Punkt retten, in dem wir unseren Jugendwart (Pascal), der auf einer Bank saß, mit einem nassen Schwamm bewarfen und trafen. Wir sollten möglichst schnell einen Löschangriff aufbauen. Die Schwierigkeit lag darin, dass es bergauf ging. Wir mussten mit einem Ruderboot über einen See fahren. In einer Kiste mit Matsch verschiedene Gegenstände ertasten, nasse Schwämme über eine Wand werfen und das Wasser auf der anderen Seite in einem Eimer auffangen. Bei einem anderen Spiel ging es darum, das ein Mitglied, das von zwei anderen Mitglieder durch Dachlatten gestützt wurde, auf einem Fass eine Strecke überwinden, und am Ende eine Bildkarte auf eine Vorlage legen musste. Der gesamten Gruppe wurden die Augen verbunden, nur der Jugendgruppenleiter durfte etwas sehen und er musste die Gruppe durch einen Parcours leiten. Zwischen den Spielen gab es dann Mittag. Am Nachmittag hatten wir dann Freizeit. Diese wurde nicht selten für Wasserschlachten genutzt oder einfach zum Entspannen. Wenn ein Jugendfeuerwehrmann oder -frau das erste Mal an einem Zeltlager teilnimmt, werden sie in ein großes Taufbecken geworfen, das auf einer Seite des Lagers aufgebaut war. Nach dem Abendbrot hatten wir noch Freizeit bis um 23:00 Uhr in dieser Zeit wurden neue Freundschaften geschlossen, gespielt oder einfach nur gechillt. Um 23:00 Uhr ging es dann ins Bett. Diese Nacht durften wir durchschlafen.

Am Sonntag durften wir bis um 7:30 Uhr schlafen. Nach einem ausgiebigen Frühstück gingen dann die Spiele für den Pinneberg-Pokal weiter. Wir mussten eine Murmel durch ein großes Labyrinth führen, wobei die Gänge auf einer Palette befestigt waren. Der Gruppenleiter musste Anweisungen geben und vier Jugendfeuerwehrmänner mussten die Palette dann so bewegen, dass die Kugel so häufig wie möglich durch das Labyrinth rollt. Andere Aufgaben waren, Fehler in einem Löschangriff zu finden und die Sitzordnung im Feuerwehrauto zu kennen. Eine Aufgabe sollte auch die Teamworkfähigkeit beweisen. Hierzu wurden die beiden rechten Füße zweier Jugendfeuerwehrmänner zusammen gebunden. Diese mussten dann eine Strecke absolvieren (einer vorwärts laufend und einer rückwärts laufend) und einen Becher, der mit Wasser gefüllt war, in einen Eimer gießen. Nach dem Mittagessen fanden dann die Spiele zum Helgoland-Pokal statt. Sie bestanden aus nur zwei Aufgaben. Wir mussten eine Wasserkanone auf Zeit aufbauen und Fragen beantworten. Dann folgten wieder Wasserschlachten und Taufen. Bevor die Siegerehrung statt fand, gab es Abendbrot. Bei dem Pinneberg-Pokal errangen wir den 2. Platz (für eine Jugendfeuerwehr, die gerade mal ein Jahr alt ist, finde ich das schon enorm!!!) beim Nachtmarsch errangen wir den 8. Platz und beim Helgoland-Pokal leider nur den 27. Um 22:15 Uhr gab es dann noch eine Überraschung für alle. Um 22:15 begann nämlich ein gigantisches Feuerwerk. Heute war um 24:00 Uhr Lagerruhe.

Am Montag um 7:30 Uhr wurden wir geweckt. Nach dem Frühstück fingen wir dann an, unser Zelt abzubauen. Um 11:30 Uhr gingen wir auf den Sportplatz zur Verabschiedung. Nach der Verabschiedung fuhren wir dann sehr erschöpft nach Hause und waren froh wieder in unseren eigenen Betten zu liegen.

An dieser Stelle noch mal ein Riesenlob an die Feuerwehr Pinneberg, allen Helfern und Freiwilligen für die super Organisation und das gute Essen.

Wir danken natürlich auch Petrus, dass er uns übers Wochenende das beste Wetter, das wir uns hätten Wünschen können, geschickt hat.

Weitere Fotos, sowie die täglich erschienene Lagerzeitung "Löschbo(o)te" zum Herunterladen auf den Seiten der Feuerwehr Pinneberg.

Text: Lasse Krüger

 

Zum Vergrößern die Bilder bitte anklicken.

 

 

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