Geschichte der Wehr


Das Gründungsprotokoll. Bitte anklicken.
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Am 6. Januar 1912 trafen sich engagierte Bürger der damaligen Landgemeinde Kurzenmoor, zu der neben dem Ortsteil Kurzenmoor auch die Ortsteile Seester, Groß Sonnendeich, Klein Sonnendeich, Seesteraudeich und Finkenburg gehörten, in dem heute nicht mehr existierenden Gasthaus Lüders in Seester, um die Statuten und das Gründungsprotokoll aufzustellen. Die Freiwillige Feuerwehr Kurzenmoor-Seester war geboren.

Dieses Datum ist zwar der offizielle Gründungstag der heutigen Freiwilligen Feuerwehr, doch aus den Protokollbüchern unserer Nachbarwehr aus Seestermühe ist zu entnehmen, dass bereits 1886 der Lehrer Sönningsen aus Elmshorn die Gründung einer Feuerwehr für das Kirchspiel Seester anregte. Aus diesen Treffen entstand 1886 die Seestermüher Feuerwehr, der Brandschutz auf dem Gebiet der Orte Seester und Kurzenmoor wurde in den nächsten 25 Jahren aber noch von einer Brandwehr übernommen, welche nach Überlieferungen wohl seit 1890 über eine von Pferden gezogene Handdruckspritze mit einer Leistung von ca. 400 Litern verfügte und hauptsächlich aus Mitgliedern des örtlichen Turnvereins bestand. Die Pferde musste hier der am nächsten am Gerätehaus wohnende Bauer stellen.

Nach der Gründung der aus der Brandwehr hervorgehenden Freiwilligen Feuerwehr wurde auf der ersten Versammlung die Anschaffung von Uniformen beschlossen. Aus dem Originalprotokoll ist zu ersehen, dass zum damaligen Zeitpunkt eine maßgeschneiderte Uniform 17,40 M per Stück kostete, Helm und Schild für 5,95 M zu erwerben waren und der Gurt 1,60 M kostete.

Um die Kameraden besser absichern zu können, wurde 1913 der neugegründeten Schleswig-Holsteinischen-Feuerwehr-Unfallkasse und ab 1914 der Haftpflichversicherung beigetreten.

Auf der Jahreshauptversammlung am 08.01.1914 waren 34 aktive Kameraden anwesend, so dass die Wehr über Personalsorgen nicht klagen konnte.

Das erste schriftliche Dokument unserer Wehr: Das Gründungsprotokoll.
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Das älteste uns bekannte Gruppenbild unserer Wehr stammt aus dem Jahre 1930. Insgesamt sind darauf 40 Kameraden abgebildet, darunter viele der Gründungsmitglieder.
Viele der Familiennamen tauchen auch heute noch in den Mitgliederlisten der Seesteraner Feuerwehr auf.

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Unsere Wehr 1930

 

Leider sind aus den ersten Jahrzehnten des Bestehens keine Einsätze schriftlich festgelegt, durch mündliche Überlieferung sind aber einige größere Brände bekannt, so z. B. im Juni 1920 und Mai 1924 jeweils der Brand des Kurzenmoorer Bauernhof Harms, Ostern 1925 vernichtete ein Feuer den Saal von Familie Riedel in der Dorfstraße. Aus diesen großen Feuern ging dann auch der Kauf der ersten Motorspritze (Typ "Siegerin") 1929 hervor. Zu zwei nachbarschaftlichen Löschhilfen rückten unsere Kameraden im Jahre 1933 nach Klein Nordende und Rosengarten aus, aus dem Jahre 1939 ist noch ein Feuer nach einem Blitzeinschlag in das Haus der Familie Karp bekannt, welches vollständig abbrannte.
Gerade die Kriegszeit hat große Lücken in den Protokollbüchern hinterlassen, einige sind aber auch hier mündlich überliefert. So wurden zwei große Bauernhöfe durch Bomben vollständig zerstört. Am 3. Mai 1945 wurden durch eine Tieffliegerbombe mit Brandsatz 10 Personen im Bauernhaus von Karl Mohr jr., Kurzenmoor, getötet. Ein weiterer Angriff mit Phosphor- und Brandbomben zerstörte in den letzten Kriegstagen den Hof von Johann Früchtenicht, Groß-Sonnendeich.

1954 wurde mit dem Neubau des Gerätehauses in Seester an der Stelle der alten, sich in einem sehr schlechten Zustand befindlichen Unterkunft begonnen.

Auch weitere Großfeuer machen deutlich, dass diese in früherer Zeit wesentlich öfter vorkamen, als dies heute der Fall ist - eine Folge des immer besser werdenden vorbeugenden Brandschutzes und der Verwendung von feuerhemmenden Baumaterialien. Unter anderem brannte es 1951 bei Cordes (Seesteraudeich), 1956 bei Loop (Seestermühe), 1957 bei Hauschildt (Kurzenmoor), 1958 zwei Mal in Klein Nordende, sowie bei Hell und Detjens (Seestermühe), Hauschildt (Neuendeich). Mittlerweile wurden die alten Feuerhörner von Sirenen abgelöst, so dass eine schnellere und einfachere Alarmierung möglich war, überhaupt machte die Technik auch im Bereich des Löschewesens große Fortschritte.

Immer öfter wird auch die Schulung von Feuerwehrangehörigen an der Landesfeuerwehrschule erwähnt, ein Zeichen dafür, dass die Technik immer weiter Einzug bei der Feuerwehr erhielt.

Ab etwa 1970 werden die Ausführungen in den Protokollbüchern erfreulicherweise immer genauer und umfangreicher, sodass sich von nun an die Geschichte der Wehr besser nachvollziehen lässt. Erstmals wird 1969 die Hilfe bei einem Verkehrsunfall in Kurzenmoor erwähnt - die technische Hilfeleistung erhält Einzug in den Feuerwehralltag und stellt heute, rund 40 Jahre später, einen Großteil des Einsatzgeschehens der Feuerwehren dar. Neben weiteren größeren und kleineren Bränden rückte die Wehr 1976 zur Hilfe bei der Sturmflut in der Haseldorfer Marsch mit aus. Eine Gaststätte am Seesteraudeich wurde 1983 durch ein Großfeuer zerstört.

Erstmalig wird zu dieser Zeit auch eine Gemeinschaftübung mit den Wehren aus Seestermühe und Neuendeich durchgeführt, um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern. Bis heute wird einmal jährlich reihum in einer der drei Gemeinden geübt. Zum Tragen kommen die Erfahrungen aus diesen Übungen auch 1984, als ein brenenndes, reetgedecktes Gebäude mit intensivem Innen- und Außenagriff gehalten werden konnte. Zum Einsatz kamen hier auch die Atemschutzgeräteträger, die unsere Wehr seit 1980 kontinuierlich ausbilden lies. Da heute ein effektiver Löschangriff ohne umluftunabhängigen Atemschutz kaum noch möglich ist, kann die FF Seester stolz darauf sein, bei rund 45 aktiven Mitgliedern auf ca. 30 Atemschutzgeräteträger zurückgreifen zu können.

Seit Mitte der 80er Jahre wurden die Kameraden der Seesteraner Wehr nach und nach mit Funkmeldeempfängern ausgerüstet, um die Alarmierung weiter zu verbessern. Anfänglich nur als zusätzliches Alarmierungsmittel für die in den Außenbereichen und damit außerhalb des Wahrnehmungsbereiches der Sirenen in der Gemeinde wohnenden Kameraden beschafft, verfügen heutzutage sämtliche ehrenamtlichen Feuerwehrleute in Seester über einen Funkmeldeempfänger. Im Gegensatz zu den Sirenen können beispielsweise bei kleinen Einsätzen eine bestimmte Anzahl an benötigten Kräften alarmiert werden ohne "Vollalarm" auszulösen, unnötige lange Anfahrtswege von auswärts arbeitenden Kameraden am Tage während entfallen so. Im Gegenzug ist aber auch die Reichweite der Funkmeldeempfänger ungleich höher als bei den Sirenen, da die Melder am Mann getragen werden und bspw. auch in Hamburg noch Empfang haben. Bei einem Großeinsatz mit hohem Personalaufwand können so auch diejenigen Kameraden für den "2. Abmarsch" benachrichtigt werden, welche einen längeren Anfahrtsweg haben. Im Jahre 2008 wird die Alarmierung der Feuerwehren in Schleswig-Holstein nun auf die digitale Alarmierung umgestellt. Aus Sicht der meisten Freiwilligen Feuerwehren eine unnötige Umstellung, welche die Städte und Gemeinden sehr viel Geld kostet, die aber von der Landesregierung vorgeschrieben und beschlossen wurde.

Frühzeitig stieg unsere Wehr in das Thema Brandschutzerziehung- und aufklärung ein, Mitte der 80er wurden Räumungsübungen an Schule und Kindergarten gefahren, in den 90ern wurde dies durch gewählte Brandschutzerzieher weiter ausgebaut und Schulungen an diesen Einrichtungen gehören nun zum festen Bestandteil des Jahresablaufes.

Mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses am Schulsteig 1992, welches die beiden alten Gebäude an der L109 im Ortsteil Kurzenmoor und an der Dorfstraße im Ortsteil Seester ersetzte, wurde ein weiterer bedeutender Schritt in die Zukunft gemacht. Von nun an trafen sich die Kameraden der beiden Gruppen gemeinsam zu den Übungsabenden, die Löschgruppen "Kurzenmoor" und "Seester" wurden zur Gruppe 1 und Gruppe 2. Gerade in den 90ern wurde die Technik umfangreich erweitert, bedingt durch die abnehmende Bedeutung von Brandeinsätzen und die sich immer mehr in den Vordergrund drängenede technische Hilfeleistung, die heute rund 70 bis 80% der Feuerwehreinsätze ausmacht. Mit der Neubeschaffung unseres Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 im Jahre 1996 erhielten wir erstmals hydraulische Rettungsgeräte wie Schere, Spreizer und Zylinder. 1999 folgte das neue Tragkraftspritzenfahrzeug TSF.

Bereits in den frühen 1990er Jahren wurde nach der räumlichen Zusammenlegung der beiden Löschgruppen die Umbenennung der Wehr diskutiert. Aber erst seit 2007 heißt die als "Freiwillige Feuerwehr Kurzenmoor-Seester" gegründete Wehr offiziell "Freiwillige Feuerwehr Seester". Spätestens nach der Umbenennung der Gemeinde von Kurzenmoor in Seester im Jahre 1991 kam immer wieder der Gedanke auf, die Wehr umzubenennen, zumal der Name im Zeitalter der Computertechnik in kaum ein elektronisches Formular passte und bei Ortsfremden nur allzu oft der Eindruck erweckt wurde, dass es sich bei Kurzenmoor und Seester um zwei separate Gemeinden mit einer gemeinsamen Feuerwehr handelte. Doch bei vielen, vorwiegend älteren Kameraden stieß dieser Vorschlag auf wenig Gegenliebe - zu sehr hing man an dem historischen Namen. Anfang 2007 signalisierte der Gemeinderat schließlich, die Umbenennung notfalls auch ohne Einwilligung der Kameraden herbeiführen zu wollen. Der mittlerweile mit der Prüfung der Rechtmäßigkeit beauftragte Landesfeuerwehrverband erklärte im Herbst des selben Jahres schließlich, dass die Feuerwehr als öffentlich-rechtliche Einrichtung der Gemeinde ohne eigene Rechtspersönlichkeit den Namen der sie aufstellenden Kommune tragen muss.

Mit gemeinsamen Übungen mit der Freiwilligen Feuerwehr Klein Nordende seit 1997 und erstmalig auch 2002 mit der Elmshorner Wehr wurde die Zusammenarbeit auch in diesem Bereich gestärkt. Wie wichtig diese gemeinsamen Übungen sind, zeigten zuletzt mehrere große Einsätze, welche diese Wehren gemeinsam zu absolvieren hatten - so arbeiteten z.B. die FF Seester und die FF Elmshorn Hand in Hand bei einem tragischen Unglück im Sommer 2002, als auf der L109 (Kurzenmoor) ein Pkw frontal mit einem auf die Straße einbiegenden Traktor samt Heuanhänger kollidierte. Während der Beifahrer beinahe unverletzt dem Fahrzeugwrack entsteigen konnte, kam für den 21-jährigen Fahrer jede Hilfe zu spät, er konnte nur noch tot geborgen werden. Auch der Großbrand des mehr als 400 Jahre alten, landwirtschaftlichen Komplexes der Familie Früchtnicht in Groß Sonnendeich und ein Großfeuer im elmshorner Autohaus Mohr in der Norderstraße im Sommer 2006 sowie ein gemeinsamer Einsatz bei einem Sprengstoff-Fund in Klein Nordende im Winter 2007 erforderte ein gemeindeübergreifendes Handeln der Feuerwehren. Gemeinsam mit der FF Seestermühe wurde u.a. im März 2004 ein Großfeuer am Seesteraudeich bekämpft, bei dem das reetgedeckte Zweifamilienhaus der Familie Tiedemann trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte vollständig zerstört wurde, nachbarschaftliche Hilfeleistung wurde auch bei einem schweren Verkehrsunfall mit drei Schwerverletzten auf der K19 Höhe Groß Sonnendeich notwendig.

Ein weiterer Schritt zur Pflege der Kameradschaft ist das 1998 erstmals durchgeführte Fußballturnier für Feuerwehren auf dem Sportplatz Seester. Bis heute ist dieses jährlich stattfindende Turnier in seiner Form einmalig und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Körperliche Fitness ist bei der Feuerwehr eine wichtige Voraussetzung, um die z.T. anstrengenden Einsatzsituationen unter schwerer Schutzkleidung und Atemschutz meistern zu können. Aus diesem Grunde wurde 2007 in Seester eine Sportgruppe gegründet, welche sich in regelmäßigen Abständen trifft. Feste Sportereignisse im Jahresablauf sind seit einigen Jahren u.a. die Teilnahme am "Blaulicht-Cup" der FF Tornesch-Esingen (Hallenfußballturnier), dem Fußball-Jedermannturnier des TSV Seestermüher Marsch, dem "Siedlercup"-Fußballturnier in Kölln-Reisiek, dem Volleyballturnier der FF Seeth-Ekholt und dem Stadtlauf in Elmshorn. Am ersten Septemberwochenende steht traditionell der gemeinsame 10-Kilometer-Feuerwehrmarsch der Kreisfeuerwerverbände Pinneberg und Steinburg auf dem Programm.

Um den immer größer werdenden verwaltungstechnischen Aufwand zu erleichtern, wurde ein gebrauchter Computer mit einem von einem Kameraden selbst geschriebenen Programm angeschafft. 2000 wurde ein neuer PC gekauft, auf dem nun mit dem landeseinheitlichen Feuerwehr-Verwaltungsprogramm "FLaSH 112" gearbeitet wird. Mit diesem Online-Auftritt hat die Wehr im März 2003 den Weg ins Internet gewagt. Eine großangelegte Inventarisierung stand in den Jahren 2005 und 2006 an. Zu dieser hatte das Amt Elmshorn-Land aufgefordert, da die Verwaltung vom kämmeralen System auf die aus der freien Wirtschaft bekannten doppelten Buchführung "Doppik" umsteigen wollte. Dass dies für die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehren mit ihren zahlreichen Ausrüstungsgegenständen mit einem gewaltigen Aufwand verbunden war, der von den Feuerwehrleuten neben ihrem Hauptberuf und ihrem "normalen" Einsatz- und Übungsdienst erbracht werden musste, schien man in der hauptamtlichen Verwaltung übersehen zu haben. In Seester kamen auf diese Weise rund 3000 Ausrüstungs- und Einrichtungsgegenstände auf ca. 70 DIN A4-Seiten vom Einsatzfahrzeug über den Schlauch und der Schutzjacke bis hin zum Bürostuhl zu Tage, zu denen in mühsamer Arbeit das Beschaffungsjahr und der Beschaffungsbetrag sowie der Zeitwert recherchiert werden musste. 2008 steht die Umstellung auf die neue Verwaltungssoftware "MP-Feuer" an.

Mit einer ersten Zusammenkunft der Wehrführer verschiedener Nachbarwehren wurde ein neues Kapitel, nämlich das Kapitel "Jugendfeuerwehr" in unserer Geschichte geschrieben. Nach vielen Treffen und sorgfältiger Vorbereitung wurde am 1. März 2003 die Jugendabteilung in Seester gegründet, welche mit denen in den Gemeinden Groß Nordende und Klein Nordende und seit September 2004 auch Heidgraben zusammenarbeitet. Gemeinsam tritt man bei Kreiswettkämpfen und Zeltlagern als "Jugendfeuerwehr MarGee" (Marsch-Geest-Kooperation) an. Erster Jugendfeuerwehrwart der FF Seester wurde 2003 Pascal Pliquet, der vor einigen Jahren aufgrund eines Umzugs aus der FF Neuendeich übernommen wurde, wo er in seiner Jugend Erfahrung als aktives Mitglied in der Jugendfeuerwehr sammeln konnte. Abgelöst wurde er im Januar 2007 durch den Kameraden Lasse Krüger, welcher 2003 eines der Gründungsmitglieder der JF Seester war.

Für den Transport von Kameraden und Materialien erhielt die Feuerwehr mit Gründung der Jugendfeuerwehr im Jahre 2003 ein Mannschaftstransportfahrzeug MTF vom Kreisfeuerwehrverband. Diese "Dauerleihgabe", ein VW T2 "Bully" aus Beständen des Katastrophenschutzes fuhr zwei Jahre im Dienste der seesteraner Brandbekämpfer, ehe erhebliche technische Mängel zu einer Stilllegung des mittlerweile annähernd 30 Jahre alten Fahrzeugs führten.

Aufgrund der zunehmend angespannten finaziellen Situation der Kommunen suchte man in Seester nach Alternativen für eine Ersatzbeschaffung des VW. Spendenaufrufe wurden gestartet und schließlich konnte im Frühjahr 2005 bei einem elmshorner Autohaus günstig ein drei Jahre alter Opel Movano gekauft werden. Noch aber gab es viel zu tun, denn das weiße Zivilfahrzeug, welches zuvor für den Arbeiter-Samariter-Bund im Transportdienst tätig war, musste erst zu einem Einsatzfahrzeug ausgebaut werden. Mit Hilfe zahlreicher Firmen, der Werkstatt der Kreisfeuerwehrzentrale, sowie einigen Feuerwehrkameraden konnte der Opel schließlich neu lackiert und zum Einsatzleitwagen ELW 1 ausgebaut werden. Durch Unterstützung der mit dem Ausbau beauftragten Firmen, sowie der Eigenarbeit konnten die Gesamtkosten für Erwerb und Ausbau auf 14000 Euro begrenzt werden. 50% dieser Summe wurden durch die Spendengelder der seesteraner Gewerbebetriebe und Bürger gedeckt werden und auch aus der Brandschutzsteuer flossen Gelder, so dass die Gemeinde mit einem Anteil von rund 4000 Euro nicht groß belastet werden musste.
Der ELW 1 steht nun der Jugendfeuerwehr für Fahrten zu Übungen, Veranstaltungen und Zeltlagern zur Verfügung und wird von der Einsatzabteilung der Feuerwehr als EInsatzleitwagen, sowie Personen- und Geräte-Transportfahrzeug genutzt.


Im Jahre 2004 präsentierten sich die Kameradinnen und Kameraden Einsatz-, Ehren- und Jugendabteilung vor dem Gerätehaus dem Fotografen. Einige Familien gehören schon in der vierten Generation der Seesteraner Feuerwehr an.

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Die Freiwillige Feuerwehr Seester hat sich also seit ihrer Gründung am 06. Januar 1912 stetig weiterentwickelt und ist heute eine schlagkräftige Feuerwehr mit einem sehr guten Ausbildungsstand und moderner Technik.

 

 

 

Unsere Wehrführer

August Früchtnicht, 1912-1934
1912-1934
August Früchtnicht
Heinrich Jürgens, 1948-1954
1948-1954
Heinrich Jürgens
Paul Hinrichs, 1954-1971
1954-1971
Paul Hinrichs
Otto Malzahn, 1971-1989
1971-1989
Otto Malzahn
Hubert Rixen, 1989-2001
1989-2001
Hubert Rixen
Hermann Stieler, seit 2001
seit 2001
Hermann Stieler

Von 1934-1947 gab es einen sogenannten Führerrat der Gesamtwehr.

 

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