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Alarmierung:
02.12.2008, 19:23 Uhr
Einsatzende: 02.12.2008, 22:30 Uhr
Einsatzort: Krzg. Kurzenmoor/Finkenburg/Klein Sonnendeich, 25370 Seester
Einsatzstichwort: UNFALL, unfall1 - Verkehrsunfall, Person nicht auffindbar
Eingesetzte Kräfte: FF Seester mit 3 Fahrzeugen und ca. 16 Kameraden; Rettungsdienst RKiSH mit 1 RTW; Polizei mit 3 FuStw
Einsatzleitung: Hermann Stieler, Wehrführer FF Seester
Seester. Mit dem Meldungsstichwort "Verkehrsunfall, Person nicht auffindbar" wurden die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Seester sowie Rettungsdienst, Notarzt und Polizei am Dienstag Abend über Meldeempfänger alarmiert. Vorbeikommende Autofahrer hatten auf der L109 in Höhe der Kreuzung Kurzenmoor/Finkenburg/Klein Sonnendeich in einem ca. 2 Meter tiefen Graben neben der Fahrbahn einen verunfallten Pkw entdeckt. Von dem Fahrer fehlte jede Spur, so dass die alarmierende Leitstelle West davon ausgehen musste, dass dieser bei dem Unfall evtl. aus dem Fahrzeug geschleudert worden ist oder aufgrund eines Schockzustands hilflos in der Gegend herumirren würde.
Zwei Minuten nach der Alarmierung rückte das erste Fahrzeug der Feuerwehr Seester aus. Vor Ort angekommen wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet und umgehend mit der Suche der vermissten Person im Graben, dem angrenzenden Schilfgürtel sowie auf einer benachbarten Wiese begonnen. Parallel fand eine Halterabfrage durch die Polizei statt. Kurze Zeit später meldete sich die Fahrerin des verunfallten Pkw, welche sich zuvor von einem vorbeikommenden Auto hatte mitnehmen lassen, an der Einsatzstelle, so dass die Suche abgebrochen werden konnte und nur noch der anrückende Abschleppwagen unterstützt werden musste.
Während des vorgenannten Einsatzes stellten Kräfte der Polizei und der Feuerwehr gegen 20.11 Uhr eine ausgedehnte Ölspur fest, die sich auf der K19 (Klein Sonnendeich) und der L109 (Kurzenmoor) auf einer Länge von rund 350 Metern über beide Fahrtspuren erstreckte. Mit rund 200 Kilogramm Ölbindemittel wurde die rutschige Verschmutzung von der Feuerwehr aufgenommen. Ein elmshorner Entsorgungsbetrieb nahm im Anschluss mit einem Spezialfahrzeug das kontaminierte Ölbindemittel auf. Polizei und Feuerwehr übernahmen während dieser Zeit die Ausleucht- und Absperrmaßnahmen, so dass die letzten Fahrzeuge gegen 22.15 Uhr in die Wache einrücken konnten.
Ob zwischen den beiden Einsätzen ein unmittelbarer Zusammenhang besteht, darüber können Seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Für weitergehende Informationen wenden Sie sich bitte an die Polizei Elmshorn.
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